Moritz Csáky, „Das Gedächtnis Zentraleuropas: Kulturelle und literarische Projektionen auf eine Region“

Izdavač Böhlau Verlag Wien objavio je 2019. godine knjigu povjesničara Moritza Csákyja o kulturnoj povijesti Srednje Europe u kojoj govori, između ostalog, o Miroslavu Krleži, Vilmi Vukelić, Danilu Kišu…

 

 

Moritz Csáky

 

Das Gedächtnis Zentraleuropas

 

Kulturelle und literarische Projektionen auf eine Region

 

 

Zentraleuropa ist als Raum zwar nur „schwer greifbar“ (Milan Kundera), hat im Vielvölkerstaat der Habsburgermonarchie aber „real-territoriale Züge“ angenommen, die der Region „eine wörtlich zu verstehende räumliche Bedeutung“ verleihen (Jurij Lotman). Ökonomische, soziale, religiöse und sprachliche-kulturelle Pluralitäten bestimmen hier die alltägliche Kommunikation von Individuen und gesellschaftlichen Gruppen. Sie beeinflussen die kulturelle Kreativität, sind aber auch für permanente Krisen, Konflikte und Instabilitäten verantwortlich. Diese Aspekte analysiert der Kulturwissenschaftler Moritz Csáky im vorliegenden Buch anhand essayistischer und literarischer Texte u.a. von H. Bahr, F. Kafka, J. Roth, H. von Hofmannsthal und M. Krleža, die solche Perspektiven bereits vorweggenommen haben. Dabei erweist sich Zentraleuropa als ein Laboratorium, das zur Deutung von analogen, global-kulturellen Prozessen und Problemen der Gegenwart beizutragen vermag.

 

Moritz Csáky war Ordinarius für Österreichische Geschichte an der Universität Graz und ist Mitglied der Österreichischen sowie der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.

 

Download Leseprobe:

https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/downloads/productPreviewFiles/LP_978-3-205-20877-8.pdf

 

https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/sozial-und-kulturgeschichte/50222/das-gedaechtnis-zentraleuropas

 

Odgovori